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Plagiate in Blogs und andernorts
03.03.2007: Die Musikbranche beschäftigt sich seit dem Ende der Neunziger Jahre intensiv mit der Thematik Urheberrechtsverletzungen. Für Universitäten, Professoren und Studenten sind Plagiate zu einer akuten Gefahr für die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten geworden. Die von Plagiarismus betroffenen Bevölkerungsschichten werden immer größer, die wirtschaftlichen Folgen ebenso.
In einem kompetent recherchierten Artikel zum Thema „Contentklau in Blogs und anderswo“ nimmt der Buchautor Stefan Weber nun die zunehmenden Plagiatsfälle in der Online-Welt ins Visier. 1-zu-1 kopierte Texte in Blogs oder anderen Websites verstoßen zwar in aller Regel gegen das Urheberrecht, bleiben aber dennoch oft ungeahndet und nehmen in der Folge rapide zu. So groß ist die Verbreitung, dass es in vielen Fällen oft nur noch Plagiatoren gibt aber keine Opfer mehr, dass also der vermeintliche Autor, dessen Artikel kopiert wurde, sich selbst bei vorhergehenden Arbeiten bedient hat. In dieser Folge verwischen die Ansprüche, während die allgemeine Unzufriedenheit zunimmt.
Geschädigt werden vor allem die Autoren, die ihre Arbeit und ihren Berufsethos ernst nehmen, sauber recherchieren und ihre Artikel selbst formulieren, denn in einer allgemeinen Stimmung, die unterstellt, dass doch jeder ein bisschen plagiiert, sinkt die Schwelle, sich am geistigen Eigentum anderer gütlich zu tun.
Ein wirksamer Schutz gegen diese Entwicklung bedarf vermutlich einer grundlegenden Trendwende in den Köpfen. Durch regelmäßige Beweissicherungen in Form von notariellen Hinterlegungen kann ein seriöser Autor aber seinen Schaffensprozess von der Idee bis zum fertigen Werk sicher nachweisen. Mit dieser Form der Beweissicherung beginnt der Urheberschutz auch in der Praxis bereits zum Zeitpunkt der Schöpfung und nicht erst mit der Veröffentlichung. Damit lassen sich Plagiatsvorwürfe bei Parallelentwicklungen und auch manch ein erlittenes Plagiat aufklären bzw. ahnden. Der Grundschutz durch PriorMart ist ein erster Schritt, um die Ernsthaftigkeit der Diskussion zu erhöhen und verdiente Rechte um geistige Werke auch angemessen zu schützen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24756/1.html.
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