Ideenschutz für Autoren

Schreiben Sie gerade an einer Geschichte und haben Sie vor, diese Geschichte nach Fertigstellung zu veröffentlichen? Dann wäre es bestimmt nicht Ihrem Interesse, wenn die Öffentlichkeit schon das halbfertige Werk zu sehen bekommt. Wenn überhaupt, dürfen nur Ihre engsten Freunde die Geschichte vorher lesen.

Keine Sorge, diese Vorgehensweise ist normal und völlig üblich. Dennoch birgt sie ein Risiko, das gern übersehen wird, weil es nach bisherigem Kenntnisstand nicht lösbar war.

Stellen Sie sich vor, ein anderer Autor veröffentlicht kurz vor Ihrer Fertigstellung eine Geschichte, die Ähnlichkeit aufweist. Sie können sich darauf verlassen, dass mindestens einem Kollegen die Ähnlichkeit auffallen wird. Problemlos kann er Ihnen unterstellen, Sie hätten plagiiert.

Sie können sich nicht wehren. Sie und Ihre engsten Freunde wissen zwar, dass Sie schon lange vor der Veröffentlichung des anderen Autors die ähnlichen Passagen fertig hatten aber warum sollte das jemand glauben? Sie würde dasselbe behaupten, wenn Sie wirklich plagiiert hätten und Beweise haben Sie keine.

Warum schützt man sich nicht gegen solche Vorwürfe?

Viele angebliche Beweise, wie Zeugenaussagen, das Einschreiben an sich selbst oder Datensicherungen, sind manipulierbar und im Ernstfall nicht beweiskräftig. Nachweise durch unabhängige Dritte kosten Geld und da die unabhängigen Dritten oft private Personen oder Firmen ohne öffentliche Authorisierung darstellen, ist auch hier die Beweiskraft fraglich.
Staatlich zum Nachweis authorisiert ist z.B. ein Notar. Durch eine notarielle Hinterlegung ist beweiskräftig, was Sie bis zu diesem Zeitpunkt niedergelegt haben. Es ist jedoch nicht einfach, einen Termin bei einem Notar für eine Hinterlegung zu bekommen und es kostet Geld. Soviel Geld, dass es sich nicht lohnt, jede Woche zu hinterlegen sondern man tut es meist nur einmal pro Werk.

Der Zeitpunkt der notariellen Hinterlegung

Typischerweise findet die Hinterlegung dann nach der Fertigstellung statt, denn warum sollten Sie ein halbfertiges Werk hinterlegen. Tatsächlich würde Ihnen ein hinterlegtes halbfertiges Werk jedoch größeren Nutzen bringen als ein fertiges. Dies liegt daran, dass auch die Veröffentlichung einen Urhebernachweis darstellt. Ein fertiges Werk wird ohnehin meist kurz darauf veröffentlicht. Für die Phase zwischen Fertigstellung und Veröffentlichung bietet Ihnen die einmalige Hinterlegung Schutz, danach sind Sie ohnehin geschützt und davor stehen Sie nach wie vor im Regen.

Wann findet Plagiarismus statt?

Wenn jemandem vorgeworfen wird, er hätte plagiiert, betrifft dies IMMER die Zeit der Manuskriptarbeit. Nur wenn Sie an einem Buch schreiben, können Sie plagiieren. Genau in dieser Zeit, der Phase vor der Fertigstellung, arbeiten Sie aber ohne Nachweise. Deshalb ist es meist unmöglich, einen Plagiarismusvorwurf aus der Welt zu räumen. Es steht Wort gegen Wort, Reputation und Rhetorik entscheiden den Ausgang solcher Dispute, kaum jedoch die Wahrheit.

Regelmäßige notarielle Hinterlegungen beweisen der Wahrheit.

Die Lösung für dieses Problem ist denkbar einfach: Wer regelmäßig, z.B. wöchentlich, den Stand seiner Arbeit notariell hinterlegt, kann im Falle eines Plagiatsvorwurf zweifelsfrei nachweisen, dass er z.B. die wesentliche Idee bereits vor der Veröffentlichung des anderen Autors hatte oder zumindest in einem zeitlichen Abstand, der ein Plagiat ausschließt. Selbstverständlich können Autoren zu ähnlichen Ideen kommen und ähneln sich Geschichten, ohne Plagiate zu sein. Wenn Sie Ihren Arbeitsprozess dokumentieren können, lassen sich viele dieser Vorfälle klären, ohne dass es zu nervigen und rufschädigenden Plagiatsvorwürfen kommt. Für die Wahrheitsfindung wird es auch eine Rolle spielen, ob es überhaupt Gelegenheit gab, die Werke des anderen zu plagiieren. Der zeitliche Nachweis wird hier eine wesentliche Rolle spielen und entweder die Unschuld klar beweisen oder aber den Plagiatsverdacht verstärken.

Wöchentliche notarielle Hinterlegungen bei Priormart

Die PriorMart AG hat ein Verfahren entwickelt, welches notarielle Hinterlegungen online ermöglicht. Als Dienstleister steht PriorMart praktisch zwischen dem Kunden und dem Notar und nimmt dem Kunden sämtliche Vorbereitungen ab. Zusätzlich erhält der Autor für jede hochgeladene Datei ein Schutzsiegel, welches auf der Website, in Emails oder in ausgedruckten Texten verwendet werden kann. So läßt sich der Schutz auch nach außen dezent dokumentieren.

Autoren haben bei PriorMart die Möglichkeit, sehr bequem, sicher und günstig kontinuierliche Beweissicherungen durchzuführen. Hier erfahren Sie mehr.

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Bianca Wickinghoff
Ich nutze PriorMart weil gute Ideen in der Schublade zwar sicher sind, dort aber auch niemandem nützen. Als Kreative ist es mein Job Ideen zu präsentieren. Wenn diese geschützt sind, kann ich meinen Kunden unbefangener gegenübertreten. [Bianca Wickinghoff]
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