Best Practice
Wie schützt man sein geistiges Eigentum am besten? Wie erreicht man bei überschaubaren Kosten maximale Sicherheit? PriorMart stellt Ihnen drei mögliche Strategien vor.
Schutz für Urheber
Die Werke, an denen ich gerade arbeite, liegen alle in einem Ordner auf
meinem Computer. Diesen Ordner komprimiere ich immer am Monatsende zu
einer Archivdatei. Diese Archivdatei lade ich bei PriorMart auf den Server
und lasse sie bei einem Notar hinterlegen.
Wenn ich ein Werk abgeschlossen habe, lasse ich es bis zur nächsten
Hinterlegung noch in meinem Arbeitsordner. Danach verschiebe ich das Werk.
So hinterlege ich regelmäßig meinen gesamten Arbeitsstand,
von der Idee bis zum fertigen Werk. Das Urheberrecht gilt ab Schöpfungszeitpunkt.
Durch die regelmäßige Hinterlegung kann ich meinen Schöpfungszeitpunkt
immer beweisen, auch für wichtige Details oder erste Ideen.
Weitere Schutzrechte melde ich nicht an, da sie für meine Urheberwerke
nicht praktikabel und auch zu teuer sind. Das Urheberrecht bietet mir
aber auch schon sehr weitreichende Rechte und dank einer soliden Beweislage
kann ich diese Rechte auch für mich nutzen.
Ich lade mir für jede Hinterlegung das Schutzsiegel runter und füge
es in meine Werke ein. Damit sehen andere, dass ich auf meinen Basisschutz
wert lege und es riskant ist, meine Urheberrechte zu verletzen. Seitdem
ich das Schutzsiegel auf meinen Werken habe, hatte ich keine Probleme mehr mit
Plagiatoren, toi toi toi.
Schutz für Erfinder
Ich habe mehrere Erfindungen, die noch nicht ausgereift sind. Ein Patent
kann ich deshalb noch nicht anmelden. Statt dessen sichere ich mir mein
Vorbenutzungsrecht nach §12 PatG indem ich jeden Monat meinen Entwicklungsstand
bei einem Notar hinterlege. Manchmal ist ein anderer Erfinder nur eine
Woche schneller und schon ist keine eigene Patentanmeldung mehr möglich.
Mit dem Vorbenutzungsrecht muss ich das Patent jedoch nicht gegen mich
gelten lassen. Dieser Basisschutz ist deshalb sein Geld wert.
Wenn meine Erfindung ausgereift ist, möchte ich natürlich ein
Patent anmelden. Der Nachweis des Erfindungszeitpunktes wird dabei sehr
wichtig sein, vor allem bei der US-amerikanischen Patentanmeldung. Da
zahlt es sich doppelt aus, dass ich jede Entwicklung zeitnah beim Notar
dokumentiert habe.
Schutz für Kreativbüros
In meinem Büro arbeiten 8 Leute. Überstunden sind keine Seltenheit,
mehrere Projekte gleichzeitig auch nicht. Einige von uns hatten schon
mal Probleme mit Plagiarismus. Es ist bitter, wenn man hart arbeitet und
ein anderer die Früchte erntet. Leider waren wir in der Vergangenheit
auch zu naiv. Ohne Beweise lässt sich nichts gegen Plagiatoren ausrichten
und unsere Datensicherungen sind nun mal kein Beweis. Deshalb setzen wir
jetzt PriorMart ein. Für jedes Projekt kopiere ich mir einmal im
Monat den gesamten Projektordner. Ich erstelle eine Archivdatei und lasse
die Datei von PriorMart notariell hinterlegen. Dabei gebe ich auch an,
wer an den letzten Änderungen gearbeitet hat. Jeder ist Miturheber
und wird auf der Urkunde vermerkt.
Auf meinen Dokumenten binde ich das PriorMart-Schutzsiegel ein. So wissen die
lieben Konkurrenten, dass sie die Finger von unseren Werken lassen sollten.
Wenn doch einmal ein Fall auftritt, lasse ich mir von PriorMart eine notarielle
Beglaubigung senden. Damit bin ich abgesichert, sogar wenn die Mitarbeiter
schon längst nicht mehr bei mir arbeiten. Die 50 Hinterlegungen in
meinem PriorMart-Paket reichen meistens, ansonsten hole ich mir einfach
noch ein paar Hinterlegungen dazu. Im Verhältnis zur möglichen
Schadenshöhe sind die Kosten wirklich minimal.








